Ankommen
Ankommen ist selten ein klarer Moment. Es ist ein Prozess, der sich leise vollzieht. Er beginnt dort, wo Orientierung nicht mehr gesucht werden muss. Wenn Wege vertraut werden, ohne bewusst gewählt zu sein. Wenn Namen bleiben. Wenn Zugehörigkeit nicht mehr erklärt, sondern gespürt wird. In Ankommen geht es um Übergänge – räumliche wie innere. Um das langsame Verschieben von Identität, wenn ein Leben den Maßstab wechselt. Um das Dazwischen, das entsteht, bevor etwas wirklich vertraut ist. Ankommen bedeutet nicht, etwas hinter sich zu lassen. Sondern zu lernen, sich selbst anders zu verorten.
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